Ein Belgier siegt beim Ironman in Hamburg

Der Belgier Bart Aernouts hat an diesem Sonntag in Hamburg den Titel des Ironman geholt. Der Ironman wurde von den Veranstaltern in einen Duathlon umgewandelt. Der Grund: Das Schwimmen musste wegen giftiger Blaualgen in der Alster gestrichen und durch einen Sechs-Kilometer-Lauf ersetzt werden.

Der 34-jährige aus Antwerpen finishte nach einem Sechs-Kilometer-Lauf, 180 Kilometer auf dem Rad und dem abschließenden Marathon (42,195 km)  in 7h05:26 vor dem Briten Joe Skipper und dem Vorjahressieger, dem Südafrikaner James Cunnama.

Für  Aernouts ist es der dritte Sieg beim Ironman, nach Siegen in Nizza (2014) und Lanzarote (2017). Letzes Jahr war er auch beim Triathlon im deutschen Roth erfolgreich.

"Es war ein sehr schwerer Tag für die Beine ", ließ Aernouts nach Ablauf des Ironman wissen. "Die Bedingungen waren vorteilhaft für mich, aber ich war auch einfach sehr stark. Beim Radfahren habe ich auf meine Laufqualitäten gesetzt, aber man weiß natürlich nie, wie ein Marathon ausgeht. Ich wusste, dass sich die Positionen hinter mir schnell veränderten, aber ich habe mich einfach auf mich selbst und meinen Rhythmus  konzentriert, ohne zu forcieren."

Bei den Frauen siegte die Australierin Sarah Crowley.  Keine einzige belgische Athletin nahm hieran teil.