Säureangriff in Antwerpen und Schießerei in Brüssel

In Antwerpen ist am Dienstagmittag eine 40 Jahre alte Frau am Sint-Jansplein mit einer Säure angegriffen worden. Die Frau wurde dabei schwer verletzt und befand sich zeitweise in Lebensgefahr. Mutmaßlicher Täter ist der frühere Partner der Frau. Am Dienstagmorgen wurde in der Nähe des Brüsseler Bahnhofs Süd/Midi ein 28 Jahre alter Mann bei einer Schießerei schwer verletzt.

Der Vorfall ereignete sich zur Mittagsstunde in aller Öffentlichkeit am Sint-Jansplein in Antwerpen, wo sich mehrere Bushaltestellen befinden (Foto oben). Nach Angaben der Polizei goss ein Mann der Frau eine beißende Flüssigkeit über den Körper. Als Täter vermutete Polizei und Staatsanwaltschaft den Ex-Partner der Frau.

Nach ihm wurde gesucht, doch bis in den Nachmittag hinein fehlte von ihm jede Spur. Später konnte er in seiner eigenen Wohnung gestellt werden. Der Mann wird wegen Mordversuch angeklagt und riskiert eine Haftstrafe von bis zu 20 Jahren. Bei seiner Verhaftung stand der Verdächtige unter Drogeneinfluss.

Anhand von Bildern von Überwachungskameras und von Zeugenaussagen versuchen die Ermittler den Tathergang zu rekonstruieren. Die Feuerwehr untersuchte die Substanz, mit der die Frau angegriffen worden ist. Dabei handelt es sich um Schwefelsäure.

Schießerei am Brüsseler Bahnhof Süd/Midi

Bei einer Schießerei am Bahnhof Süd/Midi in Brüssel ist es in den frühen Morgenstunden am Dienstag zu einer Schießerei gekommen, bei der ein 28 Jahre alter Mann schwer verletzt wurde. Gegen 6 Uhr 30 hatten zwei Männer aus noch unbekannten Grund auf den 28-Jährigen geschossen. Dieser wurde dabei von vier Kugeln getroffen.

Zeitweise befand sich das Opfer in Lebensgefahr, doch inzwischen ist dessen Leben nicht mehr bedroht, so die Brüsseler Staatsanwaltschaft. Die Spurensicherung und Ballistiker der Polizei suchten den Tatort am Vormittag nach Spuren ab.