Harold Versteeg

Der Sommerschlussverkauf war eher im Onlinehandel erfolgreich

Am Dienstagabend endete der diesjährige Sommerschlussverkauf in Belgien. Der Einzelhandel ist wohl nur zurückhaltend zufrieden. In den Läden und Modeboutiquen habe der SSV im Vergleich zum Vorjahr eher stagniert. Der Onlinehandel hingegen konnte bessere Umsätze im Schlussverkauf melden. Grund für diese Entwicklung ist laut dem Einzelhandelsverband Comeos wohl das heiße Sommerwetter, das die Kunden von Shoppingausflügen in die Innenstädte eher abgehalten habe. 

In den Geschäften und Boutiquen in den belgischen Städten verlief der Sommerschlussverkauf dieses Jahr wohl eher träge. Im Vergleich zum Vorjahr lag der Umsatz mehr oder weniger gleichauf. Dies habe wohl auch mit den heißen Temperaturen zu tun gehabt, so Déborah Motteux, die Sprecherin des belgischen Einzelhandelsverbandes Comeos, am Dienstag gegenüber VRT NWS.

Eigentlich habe Sommerschlussverkauf in den ersten beiden Juliwochen noch sehr gut begonnen, so Motteux, doch in den letzten beiden Wochen seien deutlich weniger Kunden in die Läden gekommen. Schlecht für das Geschäft war auch die Tatsache, dass der Nationalfeiertag auf einen Samstag gefallen war. Samstage sind hierzulande klassische SSV- und Shopping-Tage

Der Online-Handel hingegen konnte im gleichen Zeitraum, in dem der klassische SSV in den Geschäften zurückging, um durchschnittlich 10 % zulegen. Die potentielle Kundschaft habe wohl in den vergangenen heißen Sommertagen eher im Internet geschoppt, hieß es bei Comeos dazu.

Ganz unzufrieden waren die Händler mit dem diesjährigen Sommerschlussverkauf aber nicht unbedingt. Vor allem habe sich Sommerkleidung gut verkauft und dies habe nicht nur die reduzierte Ware betroffen, sondern auch schon die neuen Kollektionen.