200 Polizisten nahmen an grenzüberschreitender Kontrollaktion teil

Am Mittwochnachmittag haben rund 200 Polizeibeamten (Archivfoto) aus Belgien, Deutschland und den Niederlanden eine gemeinsame Kontrollaktion u.a. gegen mobile und international operierende osteuropäische Einbrecherbanden durchgeführt. Dabei wurden hunderte Autos in der Euregio Maas-Rhein im Dreiländereck überprüft. 

Das Gebiet, in dem die Aktion stattfand, erstreckte sich über eine Länge von rund 40 km von Heerlen in der niederländischen Provinz Südlimburg über Aachen in Nordrhein-Westfahlen bis Eupen in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Ostbelgien (Provinz Lüttich).

Offiziell wurden noch keine Ergebnisse dieser Kontrollaktion bekanntgegeben, doch in allen teilnehmenden Landesteilen wurden mehrere Personen festgenommen bzw. verhört. Dabei waren polizeilich gesuchte Personen, Fahrer ohne Führerschein und andere mehr.

Kontrolliert wurde an den Autobahn-Grenzübergängen mit ANPR-Kameras mit Kennzeichenerkennung aus dem Netzwerk der Verkehrsüberwachung. Doch auch an den Landstraßen, im grenznahen Landesinneren und auf Schleichwegen im Grenzgebiet tauchten die gemischten Polizeipatrouillen auf.

Die Kontrollen dauerten am Mittwoch bis in die Abendstunden hinein. Ein Schwerpunkt war die Suche nach international operierenden Einbrecher- und Diebesbanden aus vornehmlich Osteuropa, doch auch andere Bereiche der Kriminalität lagen im Fokus der Beamten. Nicht zuletzt richtete sich die Aktion auch gegen Verstöße gegen die Verkehrsgesetzgebung der jeweiligen Länder.