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10.000 Besucher bei heißer Museumsnacht in Antwerpen

Die vierzehnte Ausgabe der Museumsnacht in Antwerpen hat nach Angaben der Veranstalter rund 10.000 Teilnehmer angezogen. Sie konnten in 22 Museen permanente oder mobile Ausstellungen besuchen. Die meisten Museen boten Führungen und Workshops an. Interessierte konnten aber auch Konzerte oder andere Performances genießen. In Amuz, der ehemaligen  Sankt-Augustinuskirche, fand zudem eine Afterparty statt.

Am Samstagabend und –nacht war es äußerst geschäftig in der Scheldestadt. Viele Teilnehmer der Museumsnacht bewegten sich mit dem Rad zwischen den Museen hin und her. Auch Pendelbusse waren im Einsatz. Zwischen dem Leopoldplatz und der Stadtbrauerei De Koninck fuhr eine historische Straßenbahn. Aufgrund des warmen Wetters nahmen sich die Besucher der Museumsnacht dieses Mal mehr Zeit für Pausen in einer der vielen vorgesehenen Sommerbars als in den anderen Jahren. Wer sein Programm nicht abarbeiten konnte, darf übrigens sein Zugangsarmband noch bis Ende August gegen einen Besuch in einem der teilnehmenden Museen eintauschen.

Eine der Hauptattraktionen der Veranstaltung war im MAS zu sehen. Dort wurde neben der Ausstellung über die Barockmalerin Michaelina Wautier eine Zusammenarbeit mit dem derzeit stattfindenden Antwerp Queer Arts Festival mit der Vorstellung 'You'll never GUESS WHO' von der Stadtdichterin Maud Vanhauwaert organisiert. 'You'll never GUESS WHO' beruht auf dem bekannten Spiel "Wie is het?" (“Wer ist das?”), aber mit Fotos von Menschen, die nicht so leicht zu erkennen sind. Die Installation ist noch bis Ende des Monats zugänglich.

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Flip Franssen