Yorick Jansens

1,7 Tonnen Kokain im Hafen von Antwerpen entdeckt

Schon am vergangenen Freitag fanden die Zoll- und die Drogenfahndung im Rahmen einer umfassenden Kontrolle im Antwerpener Hafen eine Lieferung über 1.727 Kilo Kokain. Das Bundesfinanzministerium teilte am Montag gegenüber den Medien mit, dass die Drogen einen Straßenverkaufswert von bis zu 80 Mio. € haben würden.

Das Kokain wurde in einem Bananen-Container eines aus Ecuador kommenden Frachters, der im Waaslandhafen (Foto) angelegt hatte gefunden, wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht.

Im Hafen von Antwerpen werden fast schon regelmäßig Drogen - insbesondere Kokain - in enormen Mengen entdeckt. Der Hafen gilt als eine der Drehscheiben für die Einfuhr von illegalen Drogen in Europa. Alleine im Jahr 2016 wurden hier 29 Tonnen Kokain beschlagnahmt.

Erst kürzlich wurden Informanten der Antwerpener Drogenfahndung quasi öffentlich von der Drogenmaffia bedroht. Ein in der Scheldemetropole wütender Drogenkrieg zwischen mehreren verfeindeten Banden und Clans ist inzwischen unübersehbar.

Schon seit geraumer Zeit läuft in Antwerpen der sogenannte „Stromplan“, bei dem Zoll, Hafenpolizei und die belgische Bundespolizei eng zusammenarbeiten.