Festnahmen in möglichem Fall von Homophobie in Gent - Opfer im Krankenhaus

Die Polizei hat zwei Vedächtige festgenommen, die in einen schweren Fall von Gewalt aus möglicherweise homophoben Beweggründen verwickelt sind. Das meldet die Staatsanwaltschaft von Ostflandern. 

Die beiden werden an diesem Dienstag vor den Untersuchungsrichter geführt. Es handelt sich um ein Pärchen osteuropäischer Herkunft. Unterdessen werden die beiden Opfer (Foto) des Übergriffs verhört.

Das Pärchen, ein amerikanischer und ein italienischer Mann, das in Gent wohnt, wurde am gestrigen Montag in Gent angegriffen. Einer der beiden musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt hinsichtlich des Übergriffes auf das Homo-Pärchen. Noch muss geklärt werden, was die genauen Beweggründe für den Übergriff waren. Möglicherweise handelt es sich um Haß auf Homosexuelle, ein erschwerender Umstand. 

Unmittelbar nach dem gewalttätigen Übergriff waren die beiden Opfer nicht in der Lage, sich einem Polizeiverhör zu unterziehen. Das Verhör erfolgt an diesem Dienstag im Beisein eines Dolmetschers.