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Wahlen 2018: Limburgs Unternehmer fordern den Erhalt ihrer Provinz

Wenn die Belgier am 14. Oktober dieses Jahres dazu aufgerufen sind, die neuen Kommunalräte zu wählen, müssen sie auch für die neue Zusammenstellung der Provinzialräte abstimmen. Wenn es allerdings nach dem Willen der flämischen Landesregierung geht, dann werden die Provinzen als verwaltungstechnische Instanz in absehbarer Zeit abgeschafft. In der Provinz Limburg hingegen möchte man davon nichts wissen, wie jetzt auch die dortigen Unternehmerverbände unterstreichen.

Die Unternehmerverbände Unizo und VKW-Limburg haben ihre Mitglieder im Rahmen der anstehenden Kommunal- und Provinzialwahlen dazu befragt, wie sie zur geplanten Abschaffung der Provinzen in Flandern stehen.

Zwei Drittel der etwa 500 befragten Unternehmer sprachen sich dabei für den Erhalt ihrer Provinz aus. Dabei spielte das traditionelle „Limburg-Gefühl“ allerdings eher eine untergeordnete Rolle. Doch gerade wirtschaftlich gesehen, könnte die Provinz weiter einen Mehrwert darstellen, so die dort weitverbreitete Ansicht.

Ruben Lemmers vom regionalen Unternehmerverband VKW-Limburg ist der Ansicht, dass die Provinz Limburg auf Verwaltungsebene wichtig ist, doch „unter der Bedingung, dass sich die Provinz modernisiert und dass sie sich an die Bedürfnisse dieser Zeit anpasst.“

Nach Ansicht der Unternehmer könnten die Befugnisse der Provinz zur Wahrung der lokalen und regionalen wirtschaftlichen Interessen in Limburg sogar noch ausgeweitet werden.