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Koen Naert holt in Berlin beim Marathon dritte belgische Goldmedaille

Der Belgier Koen Naert hat den Marathon bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin gewonnen. Der 28-Jährige aus der flämischen Kleinstadt Roeselare setzte sich mit deutlichem Vorsprung in inoffiziellen 2:09:51 Stunden durch und war damit so schnell wie noch nie ein Läufer bei einer EM. Er verbesserte auch seine eigene Bestzeit von 2:10:16.

Die letzten 12 Kilometer des Marathons lief Naert ganz alleine und so kam er mehr als eine Minute vor seinen Verfolgern ins Ziel.

Der aus Eritrea stammende Schweizer Tadesse Abraham holte Silber auf der klassischen 42,195-Kilometer-Distanz in 2:11:24 Stunden. Bronze ging an Yassine Rachik aus Italien, einen gebürtigen Marokkaner, in 2:12:09 Stunden.

Nach Nafi Thiam im Siebenkampf und der 4x400 Meter-Staffel der Männer hat Naert damit die dritte belgische Gold-Medaille gewonnen. Vor 47 Jahren gelang das nur dem Belgier Karel Lismont bei der EM von Helsinki, 1971. Insgesamt gewann Belgien in Berlin 5 Medaillen: neben den drei Goldmedaillen noch Silber für Bashir Abdi (10.000 Meter) und Kevin Borlée (400 Meter) und Bronze für Jonathan Borlée (400 Meter).

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