BELGA/WARNAND

Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Brussels Airport entschärft

Am frühen Mittwochmorgen ist eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg am Frachtflughafen BruCargo am Brussels Airport sicher entschärft worden. Dazu mussten kurzzeitig Flugzeuge auf andere Start- und Landebahnen umgeleitet werden. Nach Angaben der Flughafen-Verwaltung verlief der Vorgang weitgehend ohne Probleme.

Bauarbeiter, die Arbeiten auf dem Außengelände des Brüsseler Nationalflughafens in Zaventem verrichteten, hatten bereits am Montag diese Fliegerbombe entdeckt. Daraufhin wurden diese Arbeiten eingestellt und es wurde um den Fundort herum ein 100 m-Sicherheitsradius verordnet.

Der Kampfmittel-Räumdienst der belgischen Armee, DOVO, untersuchte den Sprengkörper und konnte rasch melden, dass weder für die Reisenden oder das Flughafenpersonal, noch für die Flugbewegungen am Airport eine unmittelbare Gefahr bestand.

DOVO gab danach zu erkennen, dass die Bombe in der Nacht zum Mittwoch entschärft werde, was auch geschah. Offenbar ohne jegliche Probleme konnte der Sprengkörper unschädlich gemacht werden, ohne dass er zur Explosion gebracht werden musste, die die Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ dazu meldete.

Bis Mittwochfrüh mussten die Maschinen, die den Brüsseler Frachtflughafen ansteuerten oder von dort aus starteten, die BruCargo-Bahn meiden und wurden über die Start- und Landebahnen 01 (via Waterloo, Woluwe und Wezembeek-Oppem) bzw. über 07R in Richtung Löwen sowie bei Gegenwind über 25L umgeleitet. Inzwischen verläuft der Flugverkehr sowohl am BruCargo, als auch am Brussels Airport wieder nach Plan.