Peter Genyn holt Gold bei der Para-Athletik-EM in Berlin

Noch vor knapp einem Monat hatte sich der belgische Rollstuhl-Sprinter Peter Genyn einer Operation unterziehen lassen, doch dies konnte ihn nicht von seiner Teilnahme an der Para-Athletik-EM in Berlin abhalten. Mit seiner dort erzielten Goldmedaille auf der 100 m-Distanz sei seine EM schon gelungen und damit auch seine gesamte laufende Saison, sagte Genyn dazu.

Peter Genyn hatte in der laufenden Saison der Para-Athleten bereits einige Weltrekorde erzielt, doch eine Hüftoperation vor knapp einem Monat schmälerte seine Erfolgsaussichten für die EM in Berlin. Höchstens Silber sei drin gewesen, so der 41-Jährige.

„Ich war dann doch überrascht, dass ich einen Rollstuhl Vorsprung vor Toni (Piispanen aus Finnland (A.d.R.)) hatte. Ich hatte also noch Reserven und davon war noch etwas übrig.“

Hüftschmerzen hat Genyn seit seiner OP nicht mehr: „Ich fühle mich jeden Tag besser und besser. Manchmal schießt die Hüfte bei einem Start spastisch weg, doch das ist glücklicherweise jetzt nicht passiert. (…) Meine EM ist bereits ein Erfolg und meine Saison ist schon mehr als gelungen.“