Ex-Rote Teufel-Assistent Henry geht doch nicht nach Bordeaux

Thierry Henry (Foto), der bisherige Assistent von Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez, wird dann doch nicht den Posten des Trainers von Girondins Bordeaux in Frankreich übernehmen. In Belgien wird allerdings schon ein Nachfolger für den früheren Welt- und Europameister genannt: Timmy Simons. 

Laut tonangebenden französischen Sportmedien hat Thierry Henry bei den Girondins Bordeaux nicht unterschrieben. Die Girondins haben ihm offenbar auf der einen Seite zu wenig Gehalt angeboten und auf der anderen Seite war auch nicht wirklich, die von dem französischen Ex-Stürmer gewünschte Verstärkung anzuwerben.

Was Thierry Henry in Zukunft machen wird, ist somit unklar. Sein Vertrag bei der belgischen Nationalmannschaft, wo er als T3 für den Angriff zuständig war, ist nach der WM in Russland ausgelaufen und wurde ebenfalls auf dessen Wunsch nicht verlängert.

Hier kursiert inzwischen auch ein Name für einen eventuellen Nachfolger von Henry. Das ist Timmy Simons (Foto unten), der Ex-Club Brügge-Spieler, der auch Jahre lang in der deutschen Bundesliga beim 1. FC Nürnberg gespielt hatte.

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Simons hat zwischen 2001 und 2016 insgesamt 94 Länderspiele für die Roten Teufel absolviert und folgt derzeit einem Trainerlehrgang. Inzwischen ist Simons auch Assistent von Coach Yvan Leko bei Club Brügge, wo er die jungen Talente in der ersten Mannschaft unter seiner Fittiche hat.

Club Brügge und Racing Genk sind Tabellenführer

Simons‘ Verein Club Brügge hat am vergangenen Wochenende, am 5. Spieltag in der ersten belgischen Fußball-Liga, seinen Erzrivalen RSC Anderlecht mit 2:1 besiegt. Damit gesellten sich die Brügger zu Genk.

Beide Mannschaften haben jeweils 13 Punkte auf dem Konto. Die Limburger hatten mit 3:1 gegen Waasland-Beveren gewonnen. Rekordmeister Anderlecht muss sich vorläufig mit dem 3. Tabellenplatz zufrieden geben.

Im Kellerduell konnte die AS Eupen die ersten drei Punkte einfahren. Nach dem 0:1 bei Excel Mouscron verlassen die Ostbelgier das Tabellenende und klettern auf den 13. Tabellenplatz, punktgleich mit dem SC Charleroi und mit Waasland.