Polizeimord in Spa: Tatverdächtiger bleibt weiter in Haft

Der niederländische Verdächtige der tödlichen Schießerei in Spa – bei der ein Polizist und dreifacher Familienvater umkam - bleibt im Gefängnis. Das hat die Justiz  in Verviers beschlossen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft stand der Verdächtige unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol. Der Mann selbst behauptet, sich an nichts mehr erinnern zu können. Laut seinem Anwalt Renaud Molders-Pierre ist noch nicht klar, wer genau geschossen hat.

Der dringend niederländische Tatverdächtige der tödlichen Schießerei in Spa bleibt für einen weiteren Monat im Gefängnis. Laut seinem Anwalt Renaud Molders-Pierre befanden sich jedoch fünf Personen in dem Taxi, aus dem die Schüsse abgefeuert wurden. In seinen Augen sind alle fünf deshalb auch tatverdächtig. "Offiziell wissen wir noch nicht, wer geschossen hat", erklärte er. "Mein Mandant wurde verhört. Er ist sehr beeindruckt von den schweren Anschuldigungen, aber er erinnert sich an nichts.“

Das bestätigt auch seine Kollegin, Rechtsanwältin Julie Meyer. "Es gibt immer noch viele Ungereimtheiten in der Akte. Mehrere Zeugenaussagen widersprechen sich und unser Mandant erinnert sich bisher an nichts“. Sie argumentiert, dass die Ermittlungen noch laufen.