Befördert: Thierry Henry bleibt Co-Trainer bei den Roten Teufeln

Der ehemalige französische Nationalstürmer Thierry Henry (41) bleibt Co-Trainer bei der belgischen Fußball-Nationalmannschaft und er ist zum ersten Assistenten von Coach Roberto Martinez befördert worden. Das bedeutet, dass er nicht nach Frankreich zu den Girondins Bordeaux wechselt. Das bedeutet aber auch, dass der Ex-Nürnberger Timmy Simons definitiv beim Club Brügge bleibt.

„Wir freuen uns, dass Thierry Henry beschlossen hat, bei uns weiterzumachen und im Team zu bleiben. Er wird an jetzt Vollzeit für uns arbeiten.“, sagte Nationaltrainer Roberto Martinez erfreut. Henry war bis zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland zwei Jahre lang als Assistent mit dem Status „T3“, genauer als Stürmertrainer, bei den Roten Teufeln, die bei der WM Dritte wurden, tätig. Ab sofort ist er „T2“ hinter Martinez.

Bei den Roten Teufeln übernimmt der 41-Jährige das Amt des „T2“ von dem Engländer Graeme Jones, der zum Premier League-Absteiger West Bromwich Albion in die FL Championship wechselte. Neuer „T3“ bei der belgischen Nationalmannschaft wird ein Schotte und zwar der frühere shottische National- und Premier League-Spieler Shaun Maloney (Ex- Celtic, Aston Villa und Wigan). 

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Das bedeutet, dass der langjährige Nürnberger Timmy Simons nicht zur Trainerstab der Roten Teufel wechseln wird. Er gab übrigens an, dass dies mit seinem Hauptjob in Staff vom FC Brügge zeitlich nicht zu vereinbaren gewesen sei.

In der vergangenen Woche hatte der Weltmeister von 1998 dem französischen Ligue 1-Verein Girondins Bordeaux eine Absage erteilt. Laut der französischen Sportzeitung „L'Equipe“ vermisste Henry zum einen fehlende Garantien von Seiten des US-Konsortiums General American Capital Partners (GACP), das wahrscheinlich in Kürze die Mehrheitsanteile bei den Girondins übernehmen wird. Bisher lagen diese Anteile bei der Medien-Gruppe M6.

Zum anderen gingen die Franzosen nicht auf Henrys Wunsch ein, noch Verstärkung in den Kader zu bringen. Ursprünglich war es Henrys Ziel gewesen, irgendwo bei einem europäischen Erstligisten „T1“ zu werden. Deshalb hatte er auch seinen Job als Fußballanalyst bei Sky Sports in England aufgegeben.