Sport und Kultur: Sechstes Gordel-Festival rund um Brüssel

An diesem Sonntag fand rund um Brüssel die sechste Ausgabe des Sport- und Kulturfestivals Gordel statt. Was in den 1980er Jahren als politisches Statement zum flämischen Charakter um Brüssel herum begann ist heute ein Sommerevent passend zum Ende der Sommerferien. Schwerpunkt ist dieses Jahr Tervuren, der Startschuss zum Radeln, Laufen oder Wandern wurde allerdings in Huizingen gegeben.

Die Gordel-Organisatoren Sport Vlaanderen, die Provinz Flämisch-Brabant, Flanders Classics und vzw. de Rand ließen ihre verschiedenen kleinen und großen Wanderungen und Fahrradrunden in diesem Jahr in Huizingen starten, doch die „Fokus-Gemeinde“ war in diesem Jahr Tervuren.

Eine Woche vor der Eröffnung des dortigen Afrika-Museums nach einigen Jahren Renovierung durften die Wanderer und die Läufer schon einmal einen Blick ins Innere werfen. Dieses Museum lag gemeinsam mit dem Palast der Kolonien, der Panquin-Kaserne, den „Französischen Gärten“ und dem ökologischen Dachgarten des GITO Tervuren entlang der Parcours der 6 bzw. 10 km langen „Tourist Runs“.

Von Tervuren und Huizingen aus wurden Rundwanderungen, kulinarische Fahrradparcours durch die Weingebiete und Mountainbike-Routen angeboten und überall konnte rund um Brüssel geradelt und gewandert werden.

Allerlei Randaktivitäten, wie spezielle Baby-Angebote für junge Mütter oder ein VIK-Dorf für „Very Important Kids“ oder auch Konzerte von bekannten flämischen Bands (Kreuners, Ketnet-Band) sorgten für Animation. Aber, die klassische Gordel-Route für Radfahrer, die über 100 km rund um den grünen Gürtel um Brüssel herumführte, war auch wieder dabei. Hier hatte der frühere Radprofi Johan Museeum die Patenschaft übernommen…