Unwetterfolgen: Dächer von zwei Supermärkten eingestürzt

Das Unwetter, das am Mittwochabend auch über Belgien hinweg gezogen ist, hat lokal für Probleme gesorgt. In Opwijk (Flämisch-Brabant) und Schilde (Antwerpen) stürzten die Dächer von zwei Supermärkten unter dem Druck der Wassermassen ein. Verletzt wurde dabei aber niemand. 

Die Feuerwehr in der Provinz Antwerpen registrierte rund 300 Anrufe nach dem heftigen Unwetter mit schweren Regengüssen am Mittwochabend. Vielerorts, vor allem in den Antwerpener Ortsteilen Wilrijk, Borgerhout und Deurne, waren Straßen überschwemmt worden und Keller vollgelaufen. Den Feuerwehren standen auch Wehren aus den Nachbargemeinden und kommunale Hilfsdienste zur Seite.

Zeitweise waren durch den heftigen Regen auch Teile der Autobahnen A12 und E313 sowie des Antwerpener Rings unterbrochen. In Schilde stützte die Decke eines Carrefour-Warenhauses ein (Foto oben), glücklicherweise ohne dass dabei jemand verletzt  wurde. Dies war auch der Fall in einer Abteilung des Erasmuskrankenhauses, wo eine Zwischendecke durch Wassereinbruch einstürzte.

Regenmassen auch in Flämisch-Brabant

Auch Flämisch-Brabant hatte mit den Wassermassen nach dem Unwetter zu kämpfen und auch hier war ein Dach eines Warenhauses eingestürzt. Dies war der Fall in einem Delhaize-Markt in Opwijk und auch hier kam glücklicherweise niemand zu schaden. In mehreren Ortschaften in der Provinz kam der Verkehr zum Erliegen, nach dem die Regenmassen Straßen und Kreuzungen überfluteten. Auf Höhe von Ternat mussten mehrere Fahrstreifen auf der Autobahn E40 gesperrt werden.

Limburg und Lüttich

Auch die Provinz Limburg war betroffen. In Tongeren, Zonhoven und Sint-Truiden liefen zahlreiche Keller voll und auch hier standen ganze Straßenzüge unter Wasser. In Beringen musste die Feuerwehr auch Wasser aus Unternehmen in einem Gewerbegebiet abpumpen. Die Verantwortlichen des Kinokomplexes Kinepolis in Hasselt hatten nach einschlägigen Erfahrungen im Vorfeld des Unwetters Sandsäcke vorbereitet, die auch ihren Nutzen bewiesen haben.

In der wallonischen Provinz Lüttich war vor allem die Gegend um die Provinzstadt herum betroffen. Hier erreichten die Feuerwehren dutzende Notrufe vor allem aus den Ortschaften Awans, Bierset, Fexhe, Voroux und Engis.