Nicolas Maeterlinck

Sicherheit: Ein Notrufknopf für die Flixbus-Fahrer in Brüssel

Die deutsche Fernbusgesellschaft Flixbus, die auch in Belgien sehr aktiv ist, wird Busse, die nachts an als unsicher eingestuften Haltestellen stoppen müssen, mit einem Notrufknopf ausrüsten. Eine dieser gefährlicheren Haltestellen ist der Brüsseler Nordbahnhof (Foto). Fahrer, die u.a. dort zwischen Mitternacht und 6 Uhr am frühen Morgen halten oder abfahren, erhalten einen solchen Alarmknopf mit dem im Problemfall die Polizei gerufen werden kann.

Schon oft haben sich die Fahrer von Flixbussen und anderen internationalen Fernbusgesellschaften über die Unsicherheit am Brüsseler Nordbahnhof beschwert. Mehrmals pro Woche kommt es dort vor, dass organisierte Diebesbanden dort auf aus den Bussen aussteigende Reisende warten, um sie zu bestehlen.

Zudem versuchen sich auch regelmäßig sogenannte Transmigranten in den Flixbussen zu verstecken, um so z.B. illegal nach London zu gelangen.

Bei dem Notrufknopf handelt es sich nach Angaben von Flixbus-Sprecherin Rosa Donat um ein mobiles Gerät: „Eigentlich ist dies eine Art Mobilfunkgerät, dass mittels Knopfdruck betätigt werden kann, um die Hilfe der Polizei einzufordern. Damit müssen die Fahrer die Polizei nicht selbst anrufen, um zu erklären, wo sie sind.“

Das Gerät sorgt für eine direkte Verbindung mit der Zentrale einer Sicherheitsfirma, die alles weitere einleitet.

Dazu sind alle Flixbusse, die Belgien anlaufen, mit einem GPS-System ausgerüstet, um die Fahrzeuge lokalisieren zu können und das dem Unternehmen angeschlossene Sicherheitsunternehmen kann die Kontakte mit dem alarmierenden Busfahrer mitverfolgen.