Foto: Berry Stokvis/HH

Steinreicher Chinese plant in seiner Heimat Museum über Flanderns Taubensport

Der wohlhabende Chinese Xing Wei ist ein begeisterter Anhänger des Taubensports und er ist großer Fan auch und gerade von dem, was sich in dieser Hinsicht im belgischen Bundesland Flandern tut und zwar auch im Hinblick auf die Geschichte. Jetzt möchte er in  seiner chinesischen Heimat ein Taubenmuseum einrichten und dazu bekommt er tatsächlich Unterstützung von flämischen Taubenzüchtern.

Xing Wei sucht nach Ausstellungsstücken für sein Museum und den geplanten Kulturpark über den flämischen Taubensport auch über die Tauschwebseite für Taubenzüchter Pipa. Und hier hat sich der Geschäftsführer dieser Webseite dazu bereiterklärt, den chinesischen Taubenfan dabei zu unterstützen.

Pipa-Geschäftsführer Nikolaas Gysenbrecht aus Knesselare in der Provinz Ostflandern bemerkte dazu, dass der Taubensport bei wohlhabenden Chinesen immer populärer wird und dass Xing Wei vor einiger Zeit noch eine preisgekrönte Taube aus Flandern für 400.000 € ersteigert hatte.

Gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2/Ostflandern sagte Gysenbrecht: „Die Chinesen kaufen gerne flämische Tauben und Xing Wei ist einer unserer Kunden. Er hat uns jetzt gebeten, ihm Besonderheiten bei Erstattung aller Kosten zukommen zu lassen. Es geht dabei um alte Gegenstände aus der Taubenzucht: alte Taubenschläge, alte Fotos oder Brutschalen. Nichts ist ihm fremd.“

„Alten Kram“ werde er ihm nicht schicken, so der Pipa-Betreiber, doch Gegenstände von früher, die noch intakt sind aber nicht mehr gebraucht werden, sehr wohl. Jeder dürfe Sachen anbieten, so Gysenbrecht: „Ich lege sie ihm vor und er beschließt dann, ob er sie haben will, oder nicht.“