Ab dem 6.1. keine Flüge mehr mit Brussels Airlines nach Mumbai

Ab dem 6. Januar fliegt Brussels Airlines Mumbai nicht mehr an. Den Zielflughafen in Indien hatte die Gesellschaft erst im März 2017 hinzugefügt. Die Verbindung bringe nicht die erwarteten Resultate, hieß es am Dienstag in einer Pressemitteilung von Brussels Airlines.

Die Aufnahme der Verbindung in das Programm von Brussels Airlines war für die Gesellschaft ein erster Schritt in Richtung Fernost. Brussels Airlines hatte den freien Slot von der indischen Jet Airways übernommen, die wiederum ihre Verbindung ein Jahr zuvor von Zaventem auf den Zielflughafen Schiphol verlegte.

Als Erklärung für die Entscheidung gab die Gesellschaft an, dass sich die Strecke nicht rentiere. Von einer zu geringen Auslastung ist jedoch nicht die Rede. "Brussels Airlines muss ihre Rentabilität verbessern, um zu wachsen, deshalb müssen Entscheidungen getroffen werden", heißt es bei der Pressestelle.

Verbindungen zwischen Mumbai und Brüssel sind nur noch über Deutschland (Lufthansa) oder die Schweiz (Swiss) möglich.

Gleichzeitig, heißt es in der Mitteilung von Brussels Airlines weiter, werde die belgische Gesellschaft im Winter ihr afrikanisches Netz ausbauen: Banjul (Gambia) werde täglich bedient anstatt nur vier Mal die Woche und drei der sieben wöchentlichen  Flüge von und nach Dakar werden ab dem 7. Januar zu Direktflügen.

Ferner fügt Brussels Airlines auf ihrem Kurzstreckennetz zwei neue Bestimmungsorte hinzu: Kiew (Ukraine) wird ab Oktober vier Mal die Woche bedient und Breslau (Wroclaw in Polen) ab Februar drei Mal in der Woche.

Für diesen Winter sind auch mehr Flüge nach Alicante, Billund, Bordeaux, Faro, Genf, Lissabon, Malaga und Tel Aviv geplant.

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