Bei 44 toten Wildscheinen wurde Afrikanische Schweinepest festgestellt

Die Zahl der an der Afrikanischen Schweinepest verendeten Wildschweine in der belgischen Provinz Luxemburg ist auf 44 Tiere angestiegen. Dies meldete Walloniens Agrarminister René Collin (CDH) am Freitagabend. Mitte der Woche lag die Zahl noch bei 32 an ASP verendeten Tieren. 

Mitte September waren die ersten an der Afrikanischen Schweinepest verendeten Wildschweine in Wallonien entdeckt worden. Inzwischen sind in der von ASP betroffenen Provinz Luxemburg rund 63.000 ha Waldgebiet für Wanderer und Touristen gesperrt worden. Das Gebiet befindet sich bei Etalle, eine Ortschaft  zwischen Arlon und Virton.

Bisher wurden 106 tote Windschweine untersucht. 80 davon wurden im Sperrgebiet gefunden. Von diesen Kadavern erwiesen sich 44 als mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. Die Proben der Wildschweinkadaver, die außerhalb der Sperrzone gefunden wurden, wiesen allesamt keine ASP-Infektion auf.