Das Jessa-Krankenhaus in Hasselt will Drohnen zum Bluttransport einsetzen

Das Jessa-Krankenhaus in Hasselt will den Einsatz von Drohnen, um Blut- und Urinproben rasch mit anderen Krankenhäusern in der Nähe austauschen zu können, testen. Die ersten Testflüge mit solchen Drohnen sind für den Sommer 2019 geplant. Viele Krankenhäuser und Kliniken arbeiten regional immer enger zusammen und regelmäßig wird medizinisches Material aller Art ausgetauscht. 

Das Jessa-Krankenhaus und das privatwirtschaftliche Unternehmen Helicus Aero wollen jetzt in Kooperation mit anderen Kliniken in der Nähe prüfen, ob ein Transport mit Drohnen sinnvoll sein kann.

„Wir haben derzeit bis zu fünf eilige Transporte pro Tag zwischen den verschiedenen Campussen. Wir wollen uns einmal ansehen, ob wir das nicht mit Drohnen statt mit Autos befördern können.“, sagt Lieve Ketelslegers vom Jessa-Krankenhaus in Hasselt gegenüber VRT NWS.  

Man wolle mit den Drohnen keine Organe befördern, wohl aber Blut- oder Urinproben oder Gewebe für die Pathologie oder für die klinische Biologie, die zur schnellen Untersuchung analysiert werden müssen, so Ketelslegers.