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Katastrophenhilfe: Flandern macht 250.000 € für Sulawesi frei

Das belgische Bundesland Flandern macht 250.000 € für die Hilfe für Sulawesi frei. Diese Insel in Indonesien wurde vor knapp einer Woche Opfer eines schweren Erdbebens mit einem vernichtenden Tsunami als Folge. Offiziell kamen dabei etwa 1.700 Menschen ums Leben. Die Zahl der Vermissten ist ungleich höher. 

Die Mittel, die die flämische Landesregierung für die Sulawesi-Hilfe freimacht, gehen an den humanitären Hilfsverband 12-12, der seit einigen Tagen zum Spenden aufruft. Dieser Verband koordiniert die Hilfe in Belgien.

Zu 12-12 gehören zum Beispiel die Rot-Kreuz-Verbände in den belgischen Ländern und Regionen, Ärzte ohne Grenzen, Oxfam, Plan International und UNICEF Belgien.

Inzwischen wird die Hilfe auf Sulawesi immer dringender. Es fehlt an allem: Lebensmittel, Medikamente, Kleidung, Decken, Zelte und vieles mehr. Das Spendenkonto des Konsortiums 12-12 lautet: BE19 0000 0000 1212.

Nach offiziellen Angaben kamen bei der Naturkatastrophe vor etwa einer Woche rund 1.700 Menschen ums Leben. Doch alleine in zwei Ortschaften in der Nähe der schwer getroffenen Stadt Palu werden bis zu 5.000 Menschen noch vermisst.