Ausgebrannte F-16 wurde zufällig von Trainingsmunition der Armee getroffen

Der F-16-Kampfjet, der am gestrigen Donnerstag auf dem Luftwaffenstützpunkt von Florennes ausbrannte, wurde von Trainingsmunition der Armee getroffen. Das hat VRT NWS aus verlässlicher Quelle erfahren. Bei Unterhaltsarbeiten hatte ein Techniker unbeabsichtigt aus einem anderen Flugzeug Munition auf die F-16 abgefeuert. Zwei Techniker wurden dabei leicht verletzt und eine weitere Maschine wurde beschädigt. Die belgische Staatsanwaltschaft ermittelt.

Auf dem Luftwaffenstützpunkt von Florennes in der Provinz Namur ist am gestrigen Donnerstag ein belgischer F-16-Kampfjet vollständig ausgebrannt. Der Unfall ereignete sich bei Unterhaltsarbeiten. Ein Techniker feuerte ungewollt Trainingsmunition aus einer anderen Maschine ab. Da die beiden Maschinen dicht nebeneinander standen, wurde die F-16 schwer getroffen und brannte vollständig aus. Ein weiteres Kampfflugzeug wurde ebenfalls beschädigt.

Zwei Techniker erlitten einen Gehörschaden. Die belgische Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen.

Der Schaden beläuft sich auf viele Millionen Euro.

In der belgischen Armee sind noch 54 der F-16-Maschinen im Einsatz. Die Kampfflugzeuge sind auf zwei Luftwaffenstützpunkte verteilt: in Kleine Brogel und Florennes. Die Maschinen sind etwa 30 Jahre alt und müssten dringend ersetzt werden. Doch über die  Nachfolgemaschinen herrscht Uneinigkeit. Noch in dieser Legislatur will die Regierung von Charles Michel eine Entscheidung treffen.

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