Brügge: Christdemokrat Dirk De  fauw wird neuer Bürgermeister 

Die Christdemokraten (CD&V) sind die großen Gewinner der Stadtratswahlen in der westflämischen Provinzhauptstadt Brügge. Die CD&V-Liste mit Spitzenkandidat Dirk De fauw ist seit heute mit 17 von 47 Sitzen die größte Partei im Rat. De fauw (Foto) wird neuer Bürgermeister des „Venedig des Nordens“.  Seine Partei geht eine Koalition mit Sozialisten und Liberalen ein.

Die Liste des amtierenden sozialistischen Bürgermeisters Renaat Landuyt -  der bisherige Koalitionspartner der Christdemokraten - verlor 4 Sitze und hat nun 10 Sitze. Die Christdemokraten legten 5,2% zu, während die Sozialisten 7,4% weniger Stimmen erhielten als vor 6 Jahren.

Auch die flämischen Nationaldemokraten N-VA verbuchten große Verluste. Die Partei verlor im Vergleich zu den letzten Wahlen vor sechs Jahren 8,1 Prozentpunkte und hat die Hälfte ihrer 10 Sitze verloren. Die Liberalen haben einen Sitz gewonnen und sind um 2,3% gestiegen. Die Fraktion hat nun 6 Sitze im Brügger Stadtrat.

Die Grünen verbesserten sich um 2% und haben 2 Sitze gewonnen. Die Grünen haben nun 5 Sitze im Rat. Der rechtsextreme Vlaams Belang hat seine Vertretung im Rat verdoppelt und hat nun 4 Sitze.

Am frühen Sonntagabend wurde bekannt, dass Christdemokraten (CD&V) in Brügge eine Koalition mit den Sozialisten (SP.A) und der liberalen Open VLD bilden werden.

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