Mehrere Wahllokale haben technische Probleme

An diesem Sonntag sind in ganz Belgien Kommunalwahlen. In der Brüsseler Region gab es allerdings schon technische Probleme mit den Wahlcomputern. So konnten 47 Wahllokale um 8 Uhr an diesem Morgen nicht öffnen.

Wie die Kommunen berichten, könnten die technischen Probleme aber recht schnell gelöst werden.  Gegen 11.30 Uhr waren jedoch noch immer fünf Wahllokale geschlossen. Insbesondere die Gemeinden Ukkel und Vorst scheinen davon betroffen zu sein. Dort hat es Probleme mit dem USB-Schlüssel gegeben, so Hélène Herman, Sprecherin der örtlichen Brüsseler Behörden. Dadurch konnten die Wahlcomputer nicht hochgefahren werden.  In Vorst waren 12 und in Ukkel gar 13 Wahllokale blockiert.

Doch auch die Gemeinden Schaarbeek (6), Oudergem (5) und Evere (5) hatten Probleme. In anderen Brüsseler Gemeinden standen die Wähler vor einem bzw. zwei Wahllokalen vor verschlossenen Türen. In der Mehrzahl dieser Fälle wurden die Wähler an Wahllokale weiterverwiesen, die bereits geöffnet hatten. 

Die technischen Probleme würden einer gültigen Wahl jedoch nicht im Wege stehen, heißt es bei der Region Brüssel.

In einem Wahllokal in Antwerpen wurden die Wähler wieder nach Hause geschickt, weil es auch dort Probleme mit den Computern gab. Im restlichen Flandern wurden vorerst nur wenige Zwischenfälle gemeldet. Das sagte Jeroen Windey von der Agentur für Innere Angelegenheiten am Morgen.

"In Flandern ist die Eröffnung der Wahllokale recht zügig verlaufen. Derzeit haben wir in den rund 3.300 digitalen Wahllokalen allein Probleme mit der Eröffnung von etwa 13 Büros. Das kann an den Batterien für die PCs liegen -  sie waren ja eine ganze Zeit nicht mehr im Einsatz. Das kann aber auch an den Scannern der Wahlurnen liegen“, erklärte Windy gegenüber der VRT.

Inzwischen haben die ersten Spitzenpolitiker ihre Stimme abgegeben. Der sozialdemokratische Johan Vande Lanotte ging zum Beispiel schon sehr früh am Morgen in Ostende wählen und in Kortrijk hat auch schon der liberale Bürgermeister Vincent Van Quickenborne die Wahlkabine aufgesucht.

In Aarschot machte die liberale Listenführerin Gwendolyn Rutten mit Mann und Kindern ihr Kreuzchen. 

Lorin Parys, der Listenführer der flämischen Regionalisten (N-VA) in Löwen, traf ebenfalls mit seiner Familie, allerdings mit dem Fahrrad, am Wahllokal ein.  N-VA Spitzenpolitiker Bart De Wever ist ebenfalls schon zur Wahl gegangen und zwar in Deurne.

Gwendolyn Rutten und Familie

Bart De Wever

Prinzessin Astrid und ihr Mann

Auch Bart Somers (Open VLD) hat seine Stimme abgegeben - in Mechelen

Vin links nach rechts: Wouter Van Besien (Groen), Kris Peeters (CD&V) und Philippe De Backer (Open VLD)

Vin links nach rechts: Wouter Van Besien (Groen),  Kris Peeters (CD&V) und Philippe De Backer (Open VLD) Belga

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