Lebensmittelbanken: große Not an Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Nudeln und Milch

„Die Regale sind leer“, klagt Vincent Vandebrouck von der Sint-Vincentiusvereniging in Genk. In den Lebensmittelbanken fehlt es an Grundnahrungsmitteln wie Mehl, Reis, Nudeln, Öl und Milch.

Normalerweise kauft Belgien diese Grundnahrungsmittel mit europäischem Geld ein, aber durch einen Irrtum zögert sich das Ausschreibungsverfahren jetzt hinaus.

„Wir haben alle Vorräte von 2017 aufgebraucht und warten jetzt auf die Lieferung der Bestellung für 2018. Solange bleiben unsere Regale leer“, erklärt Vandebrouck vom Vinzenzhaus im limburgischen Genk. Aus den Lebensmitteln werden jedes Jahr rund 5.000 Lebensmittelpakete für rund 3.000 Genker Familien gebündelt. Das sind ca. 160 Tonnen Lebensmittel pro Jahr. „Wir haben noch andere Versorgungskanäle, u. a. bei den Großwarenhäusern für Obst und Gemüse. Wir können auch Spendenaktionen organisieren oder die Lebensmittel selbst einkaufen, was uns jedoch teuer zu stehen kommt."

Nicht nur in Limburg herrscht Ebbe in den Regalen der Lebensmittelbanken. Weil beim Ausschreibungsverfahren ein Fehler unterlaufen ist, werden die Vereinigungen das Geld erst später, nämlich im Frühjahr 2019, verhalten. 

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