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Flandern investiert 150 Millionen Euro in die Vergrößerung der Schulen

In Flanderns Schulen wird es eng. Deshalb wird die flämische Regierung in den kommenden drei Jahren 150 Millionen Euro investieren, um zusätzliche Plätze in ihren Schulen zu schaffen. Von diesem Betrag werden 130 Millionen Euro für Sekundarschulen bereitgestellt, an denen ein gravierender Platzmangel besteht, teilte die flämische Bildungsministerin Hilde Crevits (CD&V) am Freitag mit. In einigen Jahren fehlen dort sonst zehntausende Plätze.

Seit 2010 hat Flandern bereits 372 Millionen Euro in die Finanzierung neuer Klassen in den Grundschule investiert. So wird Platz für 40.000 zusätzliche Schüler geschaffen.

In einigen Jahren wird es aber wegen höherer Schülerzahlen auch in den Sekundarschulen eng. Laut Studien werden bis 2024-2025 rund 58.500 Stellen fehlen.

Die flämische Regierung hat daher beschlossen, einen großen Teil der Investition für dieses Bildungsniveau bereitzustellen. Das Geld wird auf 27 Städte und Gemeinde verteilt. Antwerpen erhält 22,7 Mio. €, Gent 12,8 Mio. €, Leuven (Löwen) 6,3 Mio. €, Brüssel 5,9 Mio. €, Mechelen 5,8 Mio. € und Vilvoorde 5,2 Mio. €.

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