Lokeren-Trainer Peter Maes unter Verdacht, aber wieder freigelassen

Peter Maes, der Trainer von Lokeren, wird offiziell der Geldwäsche und der Teilnahme an einer kriminellen Vereinigung verdächtigt. Maes musste an diesem Dienstag vor den Untersuchungsrichter in Tongeren treten. Nach einer Nacht in Untersuchungshaft wurde er am Mittag unter Auflagen freigelassen. Das bestätigte sein Anwalt Dirk Vanden Boer nach Ablauf des Verhörs.

Maes wurde vom Untersuchungsrichter zum Vorwurf der Geldwäsche verhört, aber nicht in Zusammenhang mit Spielmanipulation.

Maes kann weiterhin seinen Job als Trainer ausführen. Eine Auflage ist, dass er in diesem Fall keinen Kontakt zur Presse pflegt und er muss der Polizei jeder Zeit zur Verfügung stehen, falls diese noch Fragen hat. Maes wolle bei der Aufklärung mithelfen, heißt es und stehe dem Gericht zur Verfügung.

“Er wurde zu den Konstruktionen in dem Steuerdossier befragt. Er habe ausgesagt, was er hierüber wisse", betonte sein Anwalt. Durch die Freilassung unter Auflagen kann Maes erneut das Training bei Lokeren leiten. Wie sein Anwalt weiter berichtet, wolle sich Maes nun erst einmal zu Hause erholen und danach wieder seine Arbeit aufnehmen.

Maes arbeitet mit Dejan Veljkovic zusammen, einer der Hauptfiguren im Fußballskandal. Veljkovic befindet sich bereits seit knapp zwei Wochen in Haft. Er ist der Spielervermittler von Maes. Auch der Vereinsvorsitzende von Lokeren, Roger Lambrecht, wurde als Zeuge verhört.

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