Studententeam der KULeuven gewinnt Solarautorennen "Carrera Solar Atacama" in Chile

Das solarbetriebene Auto, das von dem Studententeam, das Punch Powertrain Solar Team, der Universität Löwen (KU Leuven) gebaut wurde, gewann das chilenische Solarautorennen Carrera Solar Atacama. Von Anfang bis Ende dominierte die Leuvener das Rennen, das als "das extremste der Welt" gilt.

Die fünfte Ausgabe des Solarautorennens wurde in Chile schon zum fünften Mal ausgetragen. Die Veranstalter wollen mit diesem Rennen die Entwicklung regenerativer Energien fördern.

2577 Kilometer Rennstrecke, 3430 Meter Höhenunterschied und starke Winde, das waren seit dem vergangenen Samstag die extremen Bedingungen. Es starteten dann elf Teams aus vier Ländern von Santiago, der Hauptstadt des südamerikanischen Andenstaates, durch die Atacamawüste, der trockensten Wüste der Erde, nach Arica im Norden des Landes.

Eine Schwierigkeit waren die extremen Höhenunterschiede. Denn die UV-Strahlung ist auf 3500 Höhenmeter viel stärker als in der Küstenregion, eine technische Herausforderung für den Bau der Sonnenkollektoren. Neben Belgien starteten Teams aus Chile, Bolivien und Kolumbien beim schwierigsten Solar-Autorennen der Welt. Die Autos wogen teilweise nur 140 Kilogramm, weshalb starke Winde in der Wüste für weitere Schwierigkeiten sorgten.

Immer in Führung

Das Team aus der flämischen Uni-Stadt Leuven (dt.: Löwen) schaffte die Strecken in 36 Stunden verteilt über sechs Tage und lag von Anfang an in Führung.

"Während des Rennens hat das Team, das hauptsächlich aus Studenten des Bauingenieurwesens der Katholischen Universität Löwen (KUL) bestand, die Grenzen des Solarautos überschritten. Mit Ausnahme einiger kleinerer Elektronikprobleme war unser Rennen perfekt", sagte Pieter Galle, der Fahrer des Autos namens Punch 2.

Die Weltmeisterschaft der Solarautos in Australien im Oktober 2019 ist die nächste Herausforderung für die Studenten aus Leuven.

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