Flandern bei ausländischen Touristen beliebt wie nie: Rekordzahlen für das erste Halbjahr 2018

Schon 2017 war ein Rekordjahr für die flämische Fremdenverkehrsbranche,  aber 2018 könnte diesen Rekord durchaus brechen. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres wurden mehr als 14 Millionen Übernachtungen gebucht, über eine Million mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Hierfür sorgen in erster Linie  ausländische Touristen, und die kommen vor allem aus unseren Nachbarländern sowie aus Amerika oder Asien. Dies belegen die Halbjahreszahlen des flämischen Tourismusamtes.

Insgesamt hat sich die Zahl der Übernachtungen in Flandern im Vergleich zum Zeitraum Januar - Juni 2017 erhöht. Der Sektor verzeichnete 4% mehr Buchungen von Landsleuten, die sich für Urlaub im eigenen Land entschieden, und 11% mehr ausländische Buchungen.

Es wurden über eine Million mehr Übernachtungen gebucht als im ersten Halbjahr 2017 und drei Viertel davon gingen auf Kosten ausländischer Touristen. Neben den Deutschen, Franzosen und Briten, die öfter unser Land besuchen, gibt es auch in Brasilien, den USA und China ein großes Interesse an dem, was Flandern auf touristischer Ebene zu bieten hat.

„Wir sind auf dem Weg, den Rekord des letzten Jahres zu brechen. Wir unterscheiden uns von unseren Nachbarn durch unser Kulturerbe, unsere Gastronomie und unsere Fahrradkultur. Damit werben wir gezielt im Ausland“, erklärt der flämische Minister für Tourismus Ben Weyts. „Aber wir konzentrieren uns auch gezielt auf diejenigen, die einen kulturellen Mehrwert suchen: Menschen, die viel Geld ausgeben und sich nicht auf die übliche Touristensaison oder die normalen Touristenattraktionen beschränken. Unsere flämischen Meister und Kulturstädte sind bei dieser Gruppe sehr beliebt.“

Wir unterscheiden uns von unseren Nachbarn durch unser Kulturerbe, unsere Gastronomie und unsere Fahrradkultur.
Minister für Tourismus Ben Weyts

„Wir versuchen, die Zahl der flämischen Städte zu erhöhen, die für Touristen attraktiv sind. Deshalb beziehen wir im Ausland weniger bekannte Städte wie Leuven (dt.: Löwen, Foto) und Mechelen aktiv in unsere Auslandswerbung mit ein", sagt Weyts.

Wenn sich der Trend von Januar bis Juni fortsetzt, dann ist 2018 auf gutem Weg, die Rekordwerte von 2017 zu übertreffen. In diesen Halbjahreszahlen sind die Sommermonate mit wochenlangem schönem Wetter nicht enthalten. „Das anhaltende Wachstum verdanken wir vor allem dem Tourismussektor selbst", glaubt Weyts. „Es ist ein extrem widerstandsfähiger Sektor. Vor zwei Jahren, nach den Terroranschlägen in Brüssel, ging der Tourismus durch ein Tal, jetzt erobern wir wieder hohe Gipfel“.

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