Rote Straßenbeleuchtung zum Schutz von Nachttieren in Aalter

In Aalter in der Provinz Ostflandern geben die Straßenlampen in der Lotenhullenstraat in der Nacht rotes Licht ab (Foto). Dazu wurden in die Laternen rote LED-Leuchtmittel eingebaut. Ziel dieses Experiments ist, den dort vorkommenden Nachttieren einen besseren Schutz zu bieten. 

Wer in den Abendstunden oder in der Nacht durch die Lotenhullenstraat in Aalter fährt oder geht, der wird seit kurzem von einem heimeligen roten Licht umgeben. Dort, in der direkten Umgebung des Naturparks De Kraenepoel, wurde das grelle Straßenlicht durch eine rote LED-Beleuchtung ersetzt.

Die Idee dazu kam sowohl von der flämischen Naturschutzbehörde „Wald & Natur“, als auch von der Verkehrsagentur „Straßen & Verkehr“. Patrick Hoste (CD&V), diensthabender Bürgermeister von Aalter, sagte dazu gegenüber dem VRT-Regionalsender Radio 2: „Das rote Licht ist für die Nachttiere, vor allem für die Fledermäuse, besser. Wir haben dieses Licht am Kraenepoel installiert, weil dies ein wertvolles Naturgebiet ist.“

Wer verängstigt ist oder durch das rote Licht beim Fahren nicht genug sieht, braucht sich keine Sorgen zu machen, so Hoste: „Es ist in der Tat anders, doch dadurch wird dort langsamer gefahren, was noch sicherer ist. Die Geschwindigkeit geht nach unten, obschon ausreichend Beleuchtung vorhanden ist. Das ist also eine positive Veränderung.“ 

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