Erik-Jan Ouwerkerk

Auch im Oktober wurden wieder weniger Neuwagen gekauft und zugelassen

Im Oktober sind erneut weniger Neuwagen in Belgien zugelassen worden. Die Einführung des neuen Verfahrens zur Messung von Schadstoffen in Abgasen, WLTP, am 1. September sorgt nach wie vor für einen Rückgang der Nachfrage am hiesigen Automarkt, wie der Verband der belgischen Automobilindustrie, Febiac, mitteilte. 

Laut Febiac wurden in Belgien im vergangenen Monat knapp 37.000  Neuzulassungen registriert. Das ist ein Rückgang um 15,19 % gegenüber September 2017. Im September dieses Jahres war dieser Rückgang gegenüber dem gleichen Vorjahrszeitraum mit 30 % noch dramatischer.

Grund für die anhaltend niedrigen Neuzulassungen ist die Einführung des neuen und in der Europäischen Union einheitlichen Schadstoff-Testverfahrens WLTP, das seit dem 1. September auch in Belgien verbindlich ist.

Vor der WLTP-Einführung seien kurzfristig deutlich mehr Neuwagen verkauft und zugelassen worden, so Febiac. Dabei handelte es sich auffallend oft um Fahrzeuge von Marken und um Modellen, die seinerzeit noch nicht unter das neue Testverfahren fielen.

Die im Sommer aus diesem Grunde getätigten Autokäufe in großem Maße würden sich gerade am Markt bemerkbar machen, denn diese Absatzzahlen fehlen jetzt in den Statistiken, hieß es in einer gemeinsamen Presseerklärung von Febiac und des Bundesverkehrsministerium in Brüssel.

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass die Absatzzahlen für Neuwagen in den ersten 10 Monaten des laufenden Jahres im Allgemeinen um 2,9 % auf 492.616 Fahrzeuge angestiegen waren. 

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