Die Regierungen Flanderns und der Niederlande im Kampf gegen den Klimawandel

Bei einem bilateralen Treffen der flämischen Landesregierung und der Regierung der Niederlande in Middelburg im niederländischen Zeeland werden auch die Folgen des Klimawandels besprochen. Dabei geht es zum Beispiel um ein Projekt, mit dem versucht werden soll, die Versalzung und das Austrocknen des Deltas zwischen beiden Ländern an der Nordseeküste zurückzudrängen.

Die Regierungen Flanderns und der Niederlande halten alle zwei Jahre ein bilaterales Treffen ab, bei dem gemeinsame Interessen besprochen werden, bei dem aber auch gegenseitige Forderungen auf der Tagesordnung stehen. Dieses Mal geht es auch um die Zukunft des Deltas zwischen beiden Ländern, denn dieses droht zu versalzen bzw. auszutrocknen. Die beiden Universitäten UGent und Campus Zeeland haben laut der flämischen Tageszeitung De Morgen gemeinsam vor, eine Lösung für dieses Problem zu finden.

Flanderns Landeschef Geert Bourgeois (N-VA - Foto vorne) ist mit einer hochrangig besetzten Regierungsdelegation in Zeeland, wo auch er vom niederländischen Premierminister Mark Rutte (VVD -  Foto hinten) mit Vertretern seiner Regierung empfangen wird. Fachminister aus den Bereichen Mobilität und Verkehr, Kultur und Bildung sowie Wirtschaft werden eine ganze Reihe von Themen besprechen, Abkommen vereinbaren und diese ggf. unterzeichnen.

Dabei sollen unterschiedliche Umweltvorschriften angeglichen werden und Hindernisse, wie z.B. die verschiedenen Auflagen zur Anerkennung von Schul-, Hochschul-, Universitäts- und Berufsschulabschlüssen, aus der Welt geschaffen werden.

Weitere Themen: Freihandelsabkommen mit Großbritannien nach dem Brexit, Kilometerabgabe für PKW und die Güterbahnverbindung zwischen dem Antwerpener Hafen und dem deutschen Ruhrgebiet. Dieses 3RX genannte Projekt ist ein Alternativvorschlag zur Reaktivierung des historischen „Eisernen Rheins“, das ebenfalls teilweise über niederländisches Gebiet verlaufen soll.  

Weitere Nachrichten