Die Arbeitslosenquote sinkt in Flandern seit drei Jahren ununterbrochen

Die Arbeitslosenquote im belgischen Bundesland Flande,rn ist im Oktober im Vergleich zum gleichen Vorjahresmonat um 8,2 % gesunken. Damit sinkt diese Quote seit drei Jahren ohne Unterbrechung. Diese Entwicklung ist in allen Bereichen zu fühlen. Rückläufig, wenn auch in geringerem Maße sind auch die Arbeitslosenquoten in der Wallonie und in der Region Brüssel-Hauptstadt. 

In Flandern sind derzeit rund 192.000 Arbeitsuchende ohne Beschäftigung gemeldet. Das sind etwa 17.000 Arbeitslose weniger als im Oktober 2017. Diese Entwicklung ist in allen Bereichen, allen Ausbildungsniveaus und allen Altersklassen sowie auch bei Langzeitarbeitslosen zu erkennen.

Alleine bei jungen Arbeitsuchenden unter 25 Jahre ging die Quote um 6 % zurück und in der Gruppe der 25- bis 30-Jährigen um 3,7 %. Um 7,4 % ging die Zahl bei den Arbeitsuchenden zurück, die in Flandern leben aber nicht die belgische Staatsangehörigkeit besitzen. Gleichzeitig steigt in Flandern aber auch die Zahl der Stellenangebote. 

Die anderen Landesteile

In Wallonien waren im Oktober etwa 214.000 Arbeitsuchende gemeldet, was einem Rückgang um fast 2 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. In der Brüsseler Region suchen derzeit rund 91.000 Personen einen neuen Job, was einer Quote von 16,3 % entspricht. Das ist die niedrigste Quote seit 1992. In Brüssel sinkt die Arbeitslosenquote seit 4 Jahren ununterbrochen und auch hier steigt die Zahl der Stellenangebote.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das Brüsseler Arbeitsamt Actiris im vergangenen Monat knapp 24.000 Stellenangebote zu bieten hatte. Etwas mehr als 10.000 davon kamen von den Arbeitsämtern in Flandern und Wallonien, VDAB und Forem. Seit einigen Monaten liegt die Arbeitslosenquote für ganz Belgien unter der Grenze von 350.000 Personen. So wenig Arbeitslose wurden in unserem Land seit Anfang der 1980er Jahre nicht mehr registriert.

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