12 Jahre Haft für Unternehmer, der Transportbetrieb für Drogenhandel nutzte

Der Geschäftsführer eines Transportbetriebs in der Flughafengemeinde Zaventem ist wegen Drogenschmuggels zu 12 Jahren Haft verurteilt worden. Der Mann kümmerte sich um den Transport der heißen Ware von Südamerika nach Nordeuropa. Bei den Ermittlungen wurden 1,3 Tonnen Kokain, Hasch und Cannabis beschlagnahmt.

Es waren griechische Behörden, die dem Drogenhandel zuerst auf die Spur gekommen waren. 2016 wurden erste Ermittlungen in Belgien aufgenommen. Der verdächtige Unternehmer und sein Transportbetrieb in Zaventem wurden observiert und abgehört. Die Ermittler konnten aus den abgehörten Gesprächen schließen, dass die Drogen mit Lkws aus Südeuropa nach Nordeuropa kamen und über Deutschland und das Vereinigte Königreich verteilt wurden. Zwischenstopp auf der Route war der Transportbetrieb des Unternehmers in Zaventem.

Bei einer Razzia beschlagnahmte die Polizei 1,2 Tonnen Drogen. Bei einer Haussuchung wurden weitere 100 kg Hasch angetroffen.

Nachdem der Unternehmer bereits in Griechenland zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, bekam er für den belgischen Anteil 12 Jahre Freiheitsentzug. Neun Mitangeklagte, die bei dem Betrieb arbeiteten, wurden ebenfalls für schuldig befunden und zu Haftstrafen zwischen 36 Monaten und 6 Jahren verurteilt.

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