Europa League: Anderlecht ist raus, Standard muss noch bibbern, Genk rettet sich

Der RSC Anderlecht ist aus der Europa League ausgeschieden (Foto). Nach einem 0:2 bei Fenerbahçe Istanbul hat der belgische Rekordmeister keine Chance mehr aufs Weiterkommen. Racing Genk konnte sich nach einem späten Tor gegen Besiktas Istanbul noch gerade retten und Standard Lüttich muss nach dem 1:2 bei Krasnodar noch ums Weiterkommen zittern.

Der RSC Anderlecht war gegen Fenerbahçe Istanbul zum Siegen verdammt, um in der Europa League weitzukommen, doch es kam anders. In der Anfangsphase der Partie gelang den Brüsselern nicht viel, auch wenn die Gastgeber in Istanbul auch nicht gerade ihre beste Partie spielte. Aber der RSC wurde immer besser und Stürmer Slimani sorgte für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Allerdings hatte der Algerier vergessen, sein Zielwasser zu trinken. In der Mitte der zweiten Halbzeit wurden die Anderlechter immer stärker und man konnte sich etwas ausrechnen.

Doch just zu diesem Zeitpunkt wachte auch Fenerbaçe auf und konnte innerhalb von nur drei Minuten mit Treffern von Valbuena und Frey Anderlecht auszählen. Dem Rekordmeister aus Brüssel bleibt jetzt nur noch die eigene Liga, um etwas zu reißen, denn auch aus dem belgischen Landespokal ist der RSC bereits ausgeschieden.

Genk trat gegen Besiktas an

Nicht weit von dem Stadion entfernt, in dem Anderlecht verloren hatte, musste auch Racing Genk antreten. Der aktuelle Tabellenführer in der Jupiler Liga erzielte gegen Besiktas Istanbul ein knappes 1:1-Unentschieden. Zunächst setzten die Gastgeber die Limburger gehörig unter Druck und nach einer Viertelstunde erzielte Quaresma die durchaus verdiente Führung für Besiktas.

Danach nahmen die Gastgeber Gas zurück und Genk wurde stärker, doch erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die ersten sehenswerten Angriffe von Racing. Im zweiten Durchgang waren die belgischen Gäste durchaus gefährlicher, doch es dauerte bis drei Minuten vor dem Abpfiff, bis Genk durch einen Weitschuss des zuvor eingewechselten Berge den Ausgleich erzielte. Mit 7 Punkten auf dem Konto hat Racing Genk noch gute Chancen, weiterzukommen. 

Lüttich verliert in Krasnodar

Standard Lüttich hingegen muss noch um das Weiterkommen bangen, denn gegen FK Karasnodar in Russland gab es eine peinliche 2:1-Niederlage. Die Rouches kamen schon nach 20 Minuten durch einen Treffer von Mehdi Carcela in Führung, doch weitere Chancen konnten nicht umgesetzt werden. Lestienne hatte noch zweimal das 0:2 auf dem Fuß, doch er vergab. Mit diesem Treffer hätte die Partie wohl anders ausgesehen.

In der zweiten Halbzeit hatten die russischen Gastgeber weitgehend das Heft in der Hand, doch zählbares kam dabei nicht heraus, denn vor dem Tor war Krasnodar nicht effizient. Doch dann kam die schmerzliche Schlussphase. Nur 3 Minuten brauchten die Gastgeber, um Lüttich mit Treffern von Suleymanov und Wanderson Wamberto (ausgerechnet der Sohn der früheren Standard-Legende Wamberto) auszuzählen. 

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