„Sax for Pax“: 200 Saxophone aus eingeschmolzenen britischen und deutschen Granathülsen

Das hundertjährige Jubiläum des Endes des Ersten Weltkriegs wird in Brügge auf besondere Weise gefeiert.  Der Saxophonist Karel Goetghebeur (Foto) baut 200 Saxophone aus britischen und deutschen Granathülsen, die eingeschmolzen werden.  Mit diesem sehr originellen Projekt will er dem Ende des Ersten Weltkriegs in Flandern gedenken.

Die Granathülsen werden bis Weihnachten eingesammelt. Sie sind aus Bronze und Messing und daraus können dann Saxophone gebaut werden. Die neuen Saxophone sollen schon in einem Jahr erhältlich sein.

Die Instrumente werden mit einer speziellen Gravur flämischer Friedensdenkmäler wie dem IJzer-Turms und das Pax-Tor in Diksmuide oder des Menen-Tores in Ypern verziert.

Karel Goetghebeur hat noch mehr vor: Im nächsten Jahr möchte er, dass vier 12-Jährige The Last Post auf den neuen Saxophonen am Menen-Tor in Ypern „The Last Post“ spielen. Das Tor ist ein Denkmal für alle gefallenen britischen und Commonwealth-Soldaten des Ersten Weltkriegs ohne bekanntes Grab.

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