Lebensmittelbehörde lässt mit PCB verseuchte Eier zurückrufen

Bei einer Routinekontrolle von Eiern von Legehennen aus einem Biohof wurden erhöhte PCB-Werte festgestellt. Die Eier mit dem Code 0BE3133 wurden daraufhin von Markt genommen. Nach Angaben der belgischen Bundesbehörde für Lebensmittelsicherheit (FAVV) ist der betroffene Biohof seit Dienstag blockiert.

Verbrauchern, die Eier aus der betroffenen Charge gekauft haben, wird geraten, diese zurück zu dem Geschäft zu bringen, wo sie sie erworben haben. Produkte aus dieser Charge wurden an mehrere Warenhäuser in Belgien ausgeliefert.

Die Ergebnisse der Kontrollen, die am 12. November durchgeführt wurden, ergaben, dass bei den Eiern die zulässige PCB-Norm überschritten wurde. Sofort nach dieser Feststellung wurden die Einer von der FAVV blockiert. Unmittelbar danach wurden Untersuchungen aufgenommen, um herauszufinden, wo die Ursache für diese PCB-Verunreinigung herkommen könnte.

Seit Dienstag sind alle Warenhäuser, die mit der betroffenen Eiercharge beliefert wurden, unterrichtet und dort wurden diese Eier aus den Regalen genommen.

PCB (Polychlorierte Biphenyle) sind giftige und krebserregende organische Chlorverbindungen, die sich in der Umwelt verbreitet haben. Die belgischen Bundesbehörde für Lebensmittelsicherheit kontrolliert die Lebensmittelkette auf PCB intensiv. 2017 nahm die FAVV belgienweit 1.519 PCB-Proben in den verschiedensten Betrieben. Davon waren 99,5 % normkonform. 

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