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12 Wildschweine nach Treibjagd geschossen in Postel bei Mol

Wildschweine richten große Schäden in der Landwirtschaft und in Naturschutzgebieten an. Deshalb wurde am Wochenende in Postel bei Mol, in der Provinz Antwerpen,  eine Treibjagd organisiert. Beteiligt waren 45 Jäger und die schossen 12 Wildschweine.

„Die Treiber sorgen dafür, dass die Tiere in die Richtung der Jäger laufen", erklärt Rudi Van Decraen, der Vorsitzende der Hubertus-Gesellschaft, dem flämischen Jägerverband. "So landen die Tiere vor den Gewehrläufen und sie können dann geschossen werden.“

Bei einer großen Treibjagd im vergangenen Jahr wurden in Mol 64 Wildschweine geschossen, jetzt nur noch 12. Der Grund: „2017 wurden hier mehr als 200 Wildschweine geschossen", so Rudi Van Decraen noch. „Deshalb wurden in diesem Jahr weniger Wildschwein geschossen als im letzten Jahr. Trotzdem war diese Jagd ein Erfolg.“

Die getöteten Wildschweine werden von Mitarbeitern des INBO, dem Institut für Natur- und Waldforschung, untersucht. "Die werden Proben entnehmen und die Tiere auf bestimmte Krankheiten untersuchen. Wenn das Fleisch in Ordnung ist, gelangen die Wildschweine in die Nahrungskette", erklärt Rudi Van Decraen. „Einige Tiere wurden von den Jägern selbst mitgenommen. Sie werden wahrscheinlich zu Weihnachten oder Neujahr auf der Speisekarte erscheinen.“

Am Samstag, den 15. Dezember, wird eine zweite große Wildschwein-Treibjagd in Mol organisiert.

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