Schon wieder Sprengstoffanschlag auf Geldautomaten: Keine Beute

In einer Filiale der Argenta-Bank (Foto) in Borsbeek (Provinz Antwerpen) brach am frühen Montagmorgen um 4:30 Uhr ein Brand aus, nachdem verschiedene Personen versucht hatten einen Geldautomaten zu sprengen. Sie mussten aber ohne Beute abziehen: Die Geldscheine in dem Automaten waren mit einer Gaswarnsystem gesichert. 

Laut Nico Roeland vom zuständige Polizeirevier ist es deshalb sehr unwahrscheinlich, dass es denKriminellen gelungen ist, etwas zu erbeuten. "Nirgendwo lagen Scheine auf der Straße. Wir gehen davon aus, dass es ihnen nicht gelungen ist, den Geldautomaten zu knacken.“

"Der Mann, der über der Bankfiliale wohnt, hörte gegen 4:30 Uhr morgens einen lauten Knall. Er sah Leute weglaufen. Sie konnten entkommen", so Nico Roeland.

Die Polizei richtete einen Sicherheitsbereich um die Bankfiliale ein und schaltete den Minenräumdienst ein. Zwei Verdächtige werden gesucht, bestätigte die Antwerpener Staatsanwaltschaft. Der Geldautomat war mit einem Gaswarnsystem ausgestattet. Das funktionierte einwandfrei und vertrieb die Täter.“

Von Mai bis Juli wurden in Flandern verschiedene dieser Sprengstoffanschläge auf Geldautomaten verübt. Betroffen waren Bankfilialen oder Postämter in Tielt-Winge, Kinrooi, Buggenhout, Boechout, Lummen und Lommel. Die Tatverdächtigen konnten festgenommen werden. Nach dieser Anschlagsserie wurden Geldautomaten im ganzen Land verstärkt gesichert.

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