Wieder Züge zwischen Brüssel und Leuven nach einem Unfall im  Berufsverkehr

Inzwischen läuft der Zugverkehr auf der Strecke Leuven-Brüssel-Leuven wieder. Bis zum Abend ist aber weiter mit Verspätungen zu rechnen. Zwischen Brüssel und Leuven (dt.: Löwen) verkehrten seit freitagfrüh in beiden Richtungen keine Züge. Alle  vier Gleise waren nach einem Unfall mit Personenbeteiligung bei Erps-Kwerps gesperrt. Für Pendler hatte dies erhebliche Verspätungen zur Folge. Auch die Strecke zwischen Leuven und dem Brüsseler Flughafen war zeitweise gesperrt.  

Der Zugverkehr wurde auf dieser Strecke um 6.30 Uhr, kurz vor Beginn der morgendlichen Hauptverkehrszeit, komplett eingestellt. "Das bedeutet, dass es erhebliche Konsequenzen für den morgendlichen Berufsverkehr Hauptverkehrszeit gibt", ließ die belgische Bahn NMBS/SNCB wissen. Einige Züge wurden über Mechelen umgeleitet. "Die Reisenden müssen sich auf Verspätungen zwischen einer halben und einer dreiviertel Stunde einstellen.“

Auch der Zugverkehr von Brüssel nach Gent/Ostende und Lüttich/Eupen verspätete sich durch den Unfall.

Die Strecke war auf Bitte der Ermittler gesperrt worden. Rund 400 Personen saßen mehrere Stunden in dem in den Unfall verwickelten Zug fest, wurden aber gegen 11 Uhr zum nächsten Bahnhof gebracht und dort mit Wasser und Essen versorgt.

Am vergangenen Samstag stand der Zugverkehr zwischen Leuven und Brüssel - auch wegen eines ähnlichen Unfalls - stundenlang still.

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