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Universität Löwen: Zuckerberg-Stiftung fördert Parkinsonforschung

Ein Konsortium aus drei Forschern an der Universität von Löwen (KU Leuven), dass sich mit der Parkinson-Krankheit befasst, wird in den kommenden drei Jahren 1,05 Millionen Dollar von der Chan Zuckerberg Initiative (CZI) erhalten. Diese wohltätige Stiftung gründeten Facebook-Erfinder Mark Zuckerberg und dessen Frau, Priscilla Chan. Das Geld soll die Suche nach den Ursachen von neuro-degenerativen Krankheiten und der Behandlung solcher Probleme unterstützen.

Insgesamt arbeiten weltweit neun Forschungsteams in der medizinischen Untersuchung der Parkinson‘schen Krankheit, deren Ursachen ebenso wenig erforscht ist, wie es eine Behandlung dagegen gibt. Jedes dieser Teams wird mit jeweils 1,05 Millionen Dollar aus der CZI-Stiftung gefördert.

Dieses „Neurodegeneration Challenge Network“, dass Zuckerberg und seine Frau am Mittwoch lancierten, besteht aus Fachleuten, Wissenschaftlern und Medizinern, die in verschiedenen biometrischen Forschungsgebieten tätig sind. Einige dieser Experten beschäftigen sich mit der sogenannten „computationalen Biologie“ (auch Bioinformatik oder Systembiologie genannt).

Millionen Menschen leiden weltweit an neuro-degenerativen Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder Huntington, doch die Ursachen sind kaum bekannt und erforscht und auch entsprechende Therapien, die präventiv wirken, behandeln oder genesen, bestehen faktisch nicht.

Das „Neurodegeneration Challenge Network“ soll dabei helfen, diese Lücke zu schließen. Das Löwener Forscherteam besteht aus drei Experten: die Universitätsprofessor Patrik Verstreken (VIB-KU Leuven) und Wim Vandenberghe (Uniklinik UZ Leuven) sowie Neuro-Ingenieur Dries Braeken (imec). Sie wollen einen Mikrochip entwickeln, der die Mechanismen von Parkinson studieren soll. 

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