Ex-Motocross-Star Stefan Everts mit Malaria in der Intensivstation

Der zehnmalige belgische Motocross-Weltmeister Stefan Everts (Foto) liegt mit Malaria auf der Intensivstation der Uniklinik von Löwen (UZ) und ringt um sein Leben. Der 46 Jahre alte frühere Spitzensportler hatte im vergangenen Monat noch einmal seine Maschine für ein Wohltätigkeitsrennen im Kongo angeschmissen, steckte sich dort aber mit Malaria an. Die Ärzte haben diese Krankheit bei Everts nicht unter Kontrolle bekommen können.

Im November hatte Stefan Everts am 4 Stundenrennen von Lumumbashi, ein Rennen für Enduro-Maschinen, im Kongo teilgenommen. Die Einnahmen dieses Wohltätigkeitsrennens gingen an einen guten Zweck vor Ort, nämlich an eine Schule.

Doch Anfang der Woche wurde Everts vom Notarzt in das Krankenhaus von Hasselt (Prov. Limburg) eingeliefert, wo eine Malaria-Erkrankung festgestellt wurde. Sofort wurde der 46-Jährige in die Uniklinik UZ in Löwen (Prov. Flämisch-Brabant) eingeliefert.

Verschiedenen Meldungen zufolge haben die Mediziner große Probleme damit, diese Krankheit beim Ex-Motocross-Weltmeister Everts unter Kontrolle zu bringen.

Er sei in ein künstliches Koma versetzt worden, hieße es dazu im VRT-Sportkanal Sporza. Everts‘ Familie bittet darum, in Ruhe gelassen zu werden, um die Krankheit gemeinsam mit Stefan Everts zu überwinden.