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Proteste der "Gelben Westen": Reisewarnung für Paris an diesem Wochenende

Am kommenden Wochenende haben die sogenannten „Gelben Westen“ in Frankreich zu umfangreichen Protesten gegen die Regierung Macron in Paris aufgerufen. Schon jetzt gaben die französischen Behörden an, gegen Krawallmacher in den Reihen der Protestler mit harter Hand vorzugehen. Auf die französische Hauptstadt kommt ein heißes Wochenende zu. So sieht dies auch das belgische Außenamt in Brüssel und rät dazu, gerade jetzt nicht nach Paris zu reisen.

Das belgische Außenamt rät offiziell davon ab, an diesem Wochenende nach Paris zu reisen. Wer doch dorthin will, dem empfiehlt das Außenministerium angesichts der Proteste der „Gelben Westen“, die durchaus wieder gewalttätig sein können, Vorsicht walten zu lassen. So sollten z.B. große Menschenansammlungen vermieden werden.

Angeraten wird ein Aufenthalt in den Stadtvierteln am linken Ufer der Seine in Paris, wo es deutlich ruhiger bleiben wird. Absolut vermieden werden, sollten Besuche der beliebten touristischen Stätten, wie der Arc de Triomphe, die Champs-Elyszees, der Boulevard Hausman, Rivoli, Concorde, Champs de Mars, Bastille, République oder Nation.

Autofahrern, die mit dem eigenen Wagen nach Paris reisen wollen oder müssen, werden darauf hingewiesen, das Stadtzentrum zu meiden, schon deshalb, weil viele Ampeln nach den Beschädigungen der vergangenen Tage noch nicht wieder funktionieren. Dies führt zu einem permanenten Verkehrschaos im ohnehin schon chaotischen Zentrum. Parken sollte man, so das belgische Außenministerium, am besten in Parkhäusern und nicht am Straßenrand.

Die meisten Proteste der „Gelben Westen“ werden sich am Wochenende wohl auf Paris konzentrieren, so die Reisewarnung, doch auch in anderen Großstädten kann es durchaus zu Demonstrationen. Deshalb rät das Außenamt in Brüssel auch im Allgemeinen bei Frankreichbesuchen am Samstag und Sonntag zu allgemeiner Vorsicht.  

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