Züge der belgischen Bahn NMBS/SNCB fahren seit Sonntag nach einem neuen Fahrplan

Die Bahn passt jedes Jahr im Dezember ihren Fahrplan an. Ziel ist es, das Angebot zu verbessern. Diesmal waren Änderungen nötig wegen der umfangreichen Arbeiten an einigen Bahnstrecken. Auffallend ist, dass mit dem neuen Fahrplan die Fahrtzeiten von und nach Brüssel geringfügig länger werden. Das ist eine Folge der Extra-Minute, die die Bahn jetzt auf einigen Verbindungen rund um Brüssel vorbeugend eingeplant hat.

Gerade im sogenannten Flaschenhals rund um die Hauptstadt kommt es in den Stoßzeiten besonders oft zu Verspätungen. Mit der Extra-Minute soll eine Art Puffer geschaffen werden, um die Pünktlichkeit der Züge zu gewährleisten.

Auch für viele andere Züge gibt es einige Änderungen. Am Samstag wird die Frequenz des S2-Zuges Gravenbrakel - Brüssel – Leuven (Löwen) in beiden Richtungen verdoppelt. Diese Züge werden daher alle 30 Minuten und nicht wie bisher alle 60 Minuten verkehren.

Aufgrund der Elektrifizierungsarbeiten auf der Linie 19 zwischen Mol und Hamont werden die letzten drei IC-Züge Antwerpen - Mol - Hamont erst im Dezember 2020 über Mol hinausfahren und somit nicht mehr an den Bahnhöfen Lommel, Overpelt, Neerpelt und Hamont halten.

Darüber hinaus wird die Abfahrtszeit der IC-Züge Anwerpen-Zentral - Charleroi-Süd den ganzen Tag über zwischen Charleroi-Süd und Nivelles (in beiden Richtungen) angepasst.

Um den Fahrgastkomfort zu erhöhen, hat die Bahn ihre Triebwagen auf der Linie S32 Puurs-Roosendaal erneuert. Diese Züge bedürfen noch der Genehmigung, um in das niederländische Netz aufgenommen zu werden. Da die Inspektion möglicherweise nicht rechtzeitig abgeschlossen wird, wird die Bahn präventiv einen alternativen Zugverkehr zwischen Antwerpen, Essen und Roosendaal anbieten.

Alle Änderungen können im Reiseplaner der Bahn oder in der NMBS/SNCB-App eingesehen werden.