Bredene: Starke Stürme sorgten wieder für Sandklippen am Strand

Im Badeort Bredene an der Nordseeküste sind seit dem Wochenende wieder Sandklippen zu entdecken. Die teilweise recht schweren Stürme der vergangenen Woche haben erneut dafür gesorgt, dass sich die Nordsee enorme Mengen an Sand geholt hat. Die Bürgermeister der Küstenbadeorte fordern einmal mehr strukturelle Maßnahmen gegen solche Entwicklungen.

Bredenes Bürgermeister Steve Vandenberghe (SP.A), der auch der aktuelle Vorsitzende des Rates der Küstenbürgermeister ist, rief die flämische Landesregierung dazu auf, endlich konkret gegen diese Entwicklung vorzugehen: „Die jährlichen Sandspritzen kosten viel Geld, lösen aber das Problem nicht strukturell.“

Bürgermeister Vandenberghe selbst postete nach dem vergangenen Wochenende via Twitter Fotos der neuen Sandklippen am Strand seiner Ortschaft Bredene (Foto). Dort entstanden Ende der vergangenen Woche und am Wochenende Sandklippen von bis zu 2 Metern Höhe, was auch für Spaziergänger an der Küste nicht ganz ungefährlich ist.

Bei den Bürgermeistern der Küstengemeinden machen sich Sorgen breit, wie Vandenberghe andeutet: „Der Meeresspiegel steigt und die Veränderung des Klimas geht schneller, als erwartet. Die Sandspritzen auf Kosten der Steuerzahler müssen ein Ende haben.“

Noch in der vergangenen Woche warf die flämische Landesregierung Pläne zum Bau einer künstlichen Insel vor Knokke-Heist definitiv in den Papierkorb. Solch eine künstliche Insel hätte aber auf Dauer dabei helfen können, die belgische Nordseeküste gegen Flutwellen bei schweren Stürmen zu schützen, so Kritiker dieses Vorgangs.  

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