Gelbwesten ziehen unter Polizeiaufsicht durch Brüssel

Nicht nur in Paris, sondern auch in Brüssel sind an diesem Samstag wieder die Gelbwesten auf die Straße gegangen. Die Veranstalter hatten zur Versammlung ab 13 Uhr auf dem Luxemburgplatz im Europaviertel aufgerufen. Schon gegen 12 Uhr tauchten die ersten Demonstranten auf. 

Sie wurden direkt von der Polizei, die zahlreich im Einsatz war, durchsucht. Auch entlang des Protestmarsches hatten sich viele Polizeibeamte, die mit Panzerwagen und Wasserkanonen ausgerüstet waren, platziert.

Die Gelbwesten trafen sich zunächst an der Kunst-Wet und wurden von dort unter Polizeiaufsicht zum Luxemburgplatz geführt. Der Platz wurde von der Polizei hermetisch abgeriegelt. Nach einer Weile durfte die Bewegung doch noch friedlich durch die Straßen von Brüssel ziehen und auch einige Minuten lang die Kreuzung an der Kunstlaan und der Belliardstraat besetzen.

Die Demonstranten waren mit rund hundert Personen und ununterbrochen von zahlreichen Polizisten umgeben.

Die Gelbwesten in Belgien fordern noch immer den Rücktritt des Premierministers Charles Michel. Seine Politik und die hohen Steuern würden sie in die Armut treiben, sagen sie.

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