Der "Strategische Aktionsplan für Limburg" wird fortgesetzt

Der sogenannte „SALK-Plan“ für die flämische Provinz Limburg, der wirtschaftliche Hilfe nach dem Aus des Ford-Werks in Genk umfasste, wird fortgesetzt, bzw. erhält ein Fortsetzungsprogramm. Dies kündigte Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) am Montag an. 

Der Ford-Konzern schloss im Dezember 2014 sein Montagewerk im limburgischen Genk, wobei rund 6.000 Mitarbeiter und auch Beschäftigte von Zulieferunternehmen ihre Arbeit verloren. Dies war für die ehemalige Bergbau-Provinz ein weiterer schwerer Schlag. Ein Masterplan sollte Hilfe bringen und somit wurde der „SALK-Plan“ ins Leben gerufen, ein “Strategische Aktionsplan für Limburg”. Dieser Plan erwies sich als erfolgreich und gerade deshalb soll es einen Nachfolgeplan geben.

„Etwa 94 % dieses Geldes wurden inzwischen ausgegeben und fast 90 % der Pläne wurde realisiert oder umgesetzt. Viele wirtschaftliche und touristische Initiativen wurden ergriffen.“

Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois

Der „SALK-Plan“ brachte der Provinz Limburg 217,5 Mio. € aus der flämischen Landeskasse und dieses Geld wurde sinnvoll eingesetzt, die Landeschef Bourgeois am Montag andeutete: „Etwa 94 % dieses Geldes wurden inzwischen ausgegeben und fast 90 % der Pläne wurde realisiert oder umgesetzt. Viele wirtschaftliche und touristische Initiativen wurden ergriffen. Die Ford-Liegenschaften sind fast vollständig einer neuen Bestimmung zugeführt worden und die Arbeitslosigkeit sank auf den flämischen Durchschnitt von etwa 6 %.“

„Die Auswertung des ‚SALK-Plans‘ ist positiv und die Arbeitslosigkeit in Limburg sank. Doch in Genk haben wir noch mehr Arbeitslose und in Genk haben wir auch mehr Kinderarmut.“

Wim Dries, Bürgermeister von Genk

Und doch sei eine Fortsetzung des „SALK-Plans“ nötig, so Bourgeois: „Es muss wirklich eine Fortsetzung geben, um zu schauen, ob neue Impulse notwendig sind. Doch eine neue flämische Landesregierung und die neue Provinzführung müssen sich darauf einigen.“ Das nicht alles Gold ist, was glänzt, deutete Wim Dries (CD&V), der Bürgermeister von Genk an, der eine weitere Initiative begrüßte: „Die Auswertung des ‚SALK-Plans‘ ist positiv und die Arbeitslosigkeit in Limburg sank. Doch in Genk haben wir noch mehr Arbeitslose und in Genk haben wir auch mehr Kinderarmut. Also mit ‚SALK II‘ können wir mit den Behörden erneut gute Abkommen mit den verschiedenen Behörden treffen, um Limburg noch weiter erstarken zu lassen.“