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Flandern schaltet Infonummer für die Bürger bei Brexit-Fragen frei

Flamen, die Fragen zu den Folgen des Austritts der Briten aus der EU haben, können sich ab Januar an die flämische Info-Nummer 1700 wenden. Hier wird versucht, auf alle Brexit-Fragen und Sorgen eine Antwort zu finden. Flanderns Ministerpräsident Geert Bourgeois (N-VA) gab den baldigen Start dieses Infotelefons im Landesparlament bekannt.

Offenbar läuft es auf einen harten Brexit, also einen eher ungeordneten Austritt der Briten aus der Europäischen Union hinaus. Die EU bereitet sich, genauso wie die Briten auch, auf diesen vor und auf beiden Seiten tauchen Notfallpläne auf.

Auf Belgien im Allgemeinen und auf Flandern im Besondern wird der Brexit - ob hart oder weich - ohnehin einen großen Einfluss haben. Neben Anlaufstellen für die Wirtschaft richten die flämischen Landesbehörden jetzt auch eine Art Sorgentelefon in Sachen Brexit für die Bürger des Landes ein.

Ministerpräsident Bourgeois kündigte am Mittwoch im flämischen Parlament an, dass ab Anfang Januar die Brexit-Infonummer 1700 freigeschaltet wird:

„Wir fühlen, dass sich auch bei den einfachen Bürgern Beunruhigung regt. Darum schalten wir Anfang Januar die 1700-Infolinie frei. Mehr und mehr Bürger stellen sich Frage wie, ‚Was passiert mit meinen Rechten?‘, ‚Was passiert wenn ich in Großbritannien arbeite?‘, ‚Wie sehen die Möglichkeiten des studentischen Austauschprogramms Erasmusaus?‘, ‚Was geschieht mit den Kooperationen auf Ebene von Forschung und Entwicklung?‘“

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