UN-Sicherheitsrat: Belgien will seine traditionelle Rolle als Vermittler ausspielen

Am 1. Januar 2019 übernimmt Belgien für die Dauer von zwei Jahren einen Sitz als nicht ständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat (Foto unten). Am Vorabend dieses Mandats teilte Bundesaußenminister Didier Reynders (MR - Foto) mit, dass sich unser Land dahingehend engagieren werde, „seine traditionelle Rolle als Vermittler auszuspielen.“

„Obschon sich der Druck auf die internationalen Kooperations-Mechanismen der Nachkriegszeit auch innerhalb der Dynamik des Sicherheitsrates spüren lässt, planen wir die multilaterale Vision zu verkörpern, auf der unsere Auslandspolitik seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs fußt.“, so der geschäftsführende belgische Außenminister in einer Mitteilung.

„Unser Land bleibt während dieses Mandats dem Geist des Dialogs treu und wird sich dafür einsetzen, seine traditionelle Rolle als Vermittler spielen zu können, getreu der pragmatischen Vorgehensweise: ‚Konsens schmieden, am Frieden bauen‘.“

Belgien werde danach streben, den Debatten zu allen wichtigen internationalen Fragen, die der Sicherheitsrat behandelt, einen substanziellen Beitrag beizusteuern und zwar mit eigenen Akzenten, die die in Belgien angewandten Werten und der eigenen spezifischen Expertise wiederspiegeln, so der frankophone Liberale in seiner Pressemitteilung.

Laut Reynders passt sich das Mandat im UN-Sicherheitsrat, das unser Land zwei Jahre lang bekleiden wird, dem breitgefächerten Rahmen der internationalen belgischen Politik an, die sich stark auf Ebene der Menschenrechte profiliert und auf den Einsatz für deren europäische Dimension. 

imago/Xinhua

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